Fisch
| Fisch: Häufigste
Krankheiten. |
Nur wenige Tierärztinnen und Tierärzte haben Erfahrung in der
Behandlung von Fischkrankheiten. Spezialisierte Zoofachhändler können
manchmal schneller helfen.
Auf der nachfolgenden Tabelle sind die häufigsten Krankheiten,
welche meist infektiös bedingt sind, aufgeführt.
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Krankheit |
Ursachen |
Symptome |
Tierarztbesuch? |
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| Infektionen Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten, ungenügende
Wasserqualität, zu grosse Besatzdichte, mangelnde Futterqualität, zum
Beispiel: Weisspünktchenkrankheit, Bauchwassersucht, Verpilzung,
Flossenfäule |
verschiedene Ursachen |
je nach Ursachen Verfärbungen, Zubildungen,
Gleichgewichtsstörungen, nicht artgemässe Schwimmweisen, Atemnot, reibende
und scheuernde Bewegungen, Abmagerung, Fressunlust |
Tierarzt konsultieren: je nach Ursache Hilfe möglich oder
nicht, eventuell ganzer Bestand ausmerzen, häufig auch Wasser- und
Futterqualität verbessern, Besatzdichte verkleinern optimale Wasserqualität, optimales Futter |
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| Selbstbehandlung |
Die beste Selbstbehandlung
ist die Vermeidung von Fischkrankheiten: Erhaltung höchster Wasserqualität,
richtige Wassertemperatur, richtige Zusammensetzung der verschiedenen
Fischarten, richtiger Fischbesatz für Aquariumsgrösse und naturgerechte
Fütterung.
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Notfallsituationen |
| Im Aquarium kann es viel
schneller zu Notfallsituationen kommen als bei anderen Heimtieren. Denn, was
die Luft für Menschen, ist das Wasser für die Fische. Der Säuregrad des
Wassers (pH-Wert), die Wasserhärte, der Nitrit-Nitrat-Gehalt und die im
Wasser gelösten Gase aus der Luft (Sauerstoff und Kohlendioxid) müssen genau
stimmen. Es wird gefährlich für die Fische, wenn die Pflanzen schlecht
wachsen oder alles stark verunreinigt und mit Algen besetzt ist. Dann gerät
der Nitrit-Nitrat-Gehalt aus den Fugen, gefolgt von Sauerstoff-Mangel im
Wasser, sodass die Fische an der Wasseroberfläche nach Luft schnappen
müssen. Dann besteht die Gefahr, den ganzen Bestand zu verlieren. |
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