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ratten Krankheiten
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Ratte
| Ratte: Häufigste
Krankheiten. |
Von den Krankheiten, die bei Ratten auftreten können, sollen
hier nur die wichtigsten beschrieben werden. Man sollte selber
erkennen lernen, wann der Gang zur Tierärztin oder zum Tierarzt
unvermeidlich wird.
Die beste Vorbeugung gegen Krankheiten sind Sauberkeit und
Hygiene im Gehege und beim Zubehör. Überdies ist eine ausgewogene und
gesunde Ernährung die beste Grundlage für kräftige Tiere.
Die meisten
Krankheiten sind für den Menschen ohne Gefahr.
Vorsicht ist bei übertragbaren Pilzinfektionen am Platz. Das Problem der
hohen Krebsanfälligkeit ist eine Folge der einseitigen Zucht von Ratten im
Hinblick auf die Verwendung als Labortiere, aus denen bekanntlich auch die
für den Heimbereich verwendeten Tiere hervorgegangen sind. Deshalb treten im
Alter meist Geschwulste und Tumoren auf, gegen die man nicht viel
unternehmen kann.
Eine Übersicht zu den häufigsten Ratten-Krankheiten folgt in der nächsten
Tabelle.
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Krankheit |
Ursachen |
Symptome |
Tierarztbesuch? |
| Abszesse |
Bissverletzungen, Kratzer, sonstige Verletzungen |
Hautwunden, kleine Geschwulste, die entzünden |
Reinigung der Wunde, Tierarzt zuziehen |
| Parasiten (Schmarotzer) der Haut |
Läuse, Haarlinge, Milbe |
unruhiges Verhalten, häufiges Kratzen, Haarausfall, eitrige
Entzündungen, weisse Punkte im Fell |
spezielle Mittel im Zoofachhandel oder bei Tierarzt |
| Pilzerkrankung, auf den Menschen übertragbar |
Pilze |
kreisrunde oder ovale haarlose Stellen, Entzündungen |
Tierarzt aufsuchen |
| Atemwegserkrankungen |
Zugluft, Infektionen |
Niesen, Husten, Röcheln, Nasenausfluss, Fieber, Mattigkeit,
Atemnot |
Tierarzt aufsuchen, Zugluft vermeiden, ausgewogene
Ernährung |
| Durchfall |
Infektionen, Ernährungsfehler (zuviel Obst) |
breiig bis flüssiger Kot, Appetitlosigkeit |
Fasten für 24 h, Kamillen- oder Fencheltee, Tierarzt
aufsuchen, ausgewogene Ernährung, keine schnelle Futterumstellung, sauberes
Trinkwasser und Futter |
| Tumoren |
Verschiedene Krebsarten |
hervortretende grössere Geschwulste, Mattigkeit, Abmagerung |
Tierarzt aufsuchen |
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| Selbstbehandlung |
Bei Parasiten, gegen die im
Zoofachgeschäft spezielle Mittel erhältlich sind, oder bei leichten
Verletzungen und eventuell bei Durchfall kann man das Tier selbst behandeln.
Das Einflössen von Medizin mit Hilfe einer Spritze sowie die Kontrolle der
Schneidezähne sind in der Selbstbehandlung möglich. Bei ernsthaften
Erscheinungen rasch zum Tierarzt gehen, bevor es zu spät ist!
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Notfallsituationen |
Leider ist es bei so kleinen
Tieren recht schwierig, eine Notfallsituation überhaupt als solche zu
erkennen. Die wenigen Reserven, die der kleine Körper hat, sind rasch
verbraucht. Wenn man aber seine Schützlinge regelmässig beobachtet, wird man
schnell feststellen, wann Handlungsbedarf besteht. Typische
Notfallsituationen sind als Folge von Einklemmen in der Türe oder bei
Vergiftungen gegeben.
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| Wann zum Tierarzt? |
| Wer sich täglich mit seinen
Nagern befasst, dem entgeht es kaum, wenn ein Tier sich verändert, etwa
plötzlich nicht mehr klettert, frisst oder ständig müde wirkt. Weil
Krankheiten bei so kleinen Tieren leider oft schwer zu beurteilen sind und
schnell voranschreiten, ist der Gang zum Tierarzt meist angezeigt. |
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