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fische Verhalten
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Goldhamster
| Fisch: Verhalten und
Probleme. |
Allgemeines
Fische sind mit Hilfe von Kiemen atmende, im Wasser
lebende,
wechselwarme Tiere. Ihr Körper ist auf die Form zugeschnitten, welche
den Widerstand des Wassers am leichtesten zu überwinden vermag. Ihre
Flossen entsprechen den Beinen der Vierfüsser. Die Haut ist
normalerweise mit vielen Schuppen bedeckt.
Mit rund 20'000 Arten stellen sie die grösste Teilgruppe der
Wirbeltiere dar. Sie bewohnen die klaren Gebirgsbäche, die Seen
und Teiche, die Ober- und Unterläufe der Flüsse, die Küsten
und die Weiten der Weltmeere. Man teilt die Fische in die beiden Klassen der
Knochenfische und Knorpelfische ein.
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| Sozialverhalten |
Weil es im Aquarium zur
Vergesellschaftung verschiedenster Zierfische kommt, kann man eher von
zwischenartlichem Verhalten sprechen. Es leuchtet ein, dass eine
Durchmischung ruhiger, quicklebendiger, aggressiver, friedlicher,
zurückgezogener, am Boden oder an der Oberfläche lebender Fische eine
Vielzahl von Sozialstrukturen ergibt. Grundsätzlich muss man darauf achten,
dass der "Hausfrieden" nicht durch Raufbolde oder allzu verspielte "Zupfer"
gestört wird. Exemplarisch einige Verhaltensmuster: Guppies sind lebhafte
Schwimmer und leben gerne in Gruppen von 4 bis 6 Artgenossen. Paradiesfische
können anderen, langsamen Zierfischen als Störenfried lästig werden. Deshalb
nur 1 Paar davon halten. Skalare suchen eine Ecke im Aquarium als Revier aus
und verteidigen es.
Neon, Keilfleckbarben oder auch Zebrabärblinge leben gerne in grossen
Schwärmen. Der Antennenwels ist als "Fensterputzer" ein typischer
Einzelfisch, der aber unbedingt eine eigene Höhle braucht, die er gegen
Eindringlinge verteidigt. So hat jede Art ihre Eigenheit für das
Sozialverhalten.
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| Verhaltensstörungen |
Vieles, was aus der Sicht
des Fischhalters wie eine "Verhaltensstörung" aussieht oder zumindest
unerwünschtes Verhalten darstellt, ist auf falsche Vergesellschaftung
zurückzuführen. Aufdringliche Männchen: Mehr Weibchen in die Gruppe geben.
Räuber, die andere auffressen: Falsche Kombination. Revierverteidigung:
Normal bei gewissen Arten. Usw.
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| Unerwünschtes Verhalten |
| Wenn grössere Fische die
kleinen Aquariumbewohner auffressen, wenn aufsässige Männchen immer die
Weibchen bedrängen, wenn gewisse Fische an den Flossen anderer Insassen
zupfen, dann ist das kein Fehlverhalten der Fische, sondern in den meisten
Fällen mangelhafte Kenntnisse des Halters. Aquaristik ist ein sehr grosses
Fachgebiet und schon die erfolgreiche Vergesellschaftung verschiedener
Fischgruppen erfordert Wissen und Professionalität. Das gleiche Phänomen
kann man auch in Vogelvolieren beobachten. Nicht jeder kann mit jedem! Sogar
die Besetzung innerhalb der gleichen Fischart ist eine Kunst. Vielleicht
muss man auf 4 Weibchen nur 1 Männchen zusetzen. "Unerwünschtes Verhalten"
lässt sich vermeiden! |
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